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Spam ist Kunst?

Gestern Abend habe ich bei Polylux im Ersten einen interessanten Bericht gesehen, in dem es darum ging, dass Leute aus Spammails schaffen. Zuerst konnte ich meinen Augen und Ohren nicht trauen, aber beim weiteren Zusehen staunte ich nicht schlecht, was so manche aus Datenmüll erschaffen: Gedichte, Bilder und sogar Songs.

Irgendwie hat diese Art von Kunst eine faszinierende und gleichzeitig erschreckende Wirkung auf mich. Faszinierend deswegen, weil es erstaunlich ist wie man visualisieren oder sogar vertonen kann und dabei etwas entsteht, was nicht mehr unbedingt an den Ursprung erinnert. Erschreckend deswegen, da es jetzt eventuell noch mehr geben könnte. Als ob die jetzige Menge noch nicht ausreichend wäre. Aber die Künstler, die als Grundlage für ihre Kunst nutzen, fordern die Leute auch dazu auf, diese wie regulären zu verteilen.

Den Bericht kann man übrigens auch online anschauen, um sich selbst ein Bild davon machen zu können.

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